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Durch Pille zugenommen

Häufig klagen Frauen darüber, dass sie nach der Einnahme der Pille in kürzester Zeit zugenommen haben. Viele davon bringen nicht nur 5 Kilo sondern gleich 10 oder gar 15 Kilo mehr auf die Waage. Diese Gewichtszunahme liegt in erster Linie an der Hormonzusammensetzung in der Pille selber.
Betroffene sollten jedoch nicht einfach das Verhütungsmittel auf eigene Faust absetzen, sondern mit ihrem Gynäkologen über das Problem reden. Auch sollten sie offen darüber sprechen, dass sie die Gewichtszunahme in Verbindung mit der Pille sehen.

Doch meist berichten die Frauen nicht nur durch das zunehmen durch das Präparat, sondern auch über Hautprobleme oder teilweise sogar Schlafstörungen. In den meisten Fällen wird der behandelnde Arzt mit Sicherheit den Wechsel auf eine andere Pille oder gar ein ganz anderes Verhütungsmittel vorschlagen.

Alle diejenigen, welche aufgrund der Einnahme von Verhütungspräparaten zugenommen haben, sind meistens erstaunt darüber. Doch trotz aller Sorgfalt, kann ein Arzt im Vorfeld nicht ausschließen, dass es bei der Einnahme der Präparate zu einer Gewichtszunahme kommt. Dennoch sollten die betroffenen Frauen den Kopf nicht hängen lassen, denn es gibt Pillen, welche nicht dafür sorgen, dass man an Gewicht zunimmt. Eine davon ist beispielsweise die beliebte Belara. Auch durch die Valette sollte man nicht an Gewicht zulegen.

Wen es getroffen hat, der kann jedoch mit gezielten Schritten zu seinem Ausgangsgewicht zurück gelangen. Die Pillen zu wechseln und durchzuprobieren, welche einen positiveren Effekt auf den Körper hat, oder eben eine andere Methode zur Verhütung zu wählen, sind dabei nur zwei Möglichkeiten.

Um eine weitere Zunahme zu vermeiden, müssen vor dem Wechsel auf ein anderes Produkt alle Faktoren abgeklärt werden, welche im Zusammenhang mit dem zugelegten Gewicht stehen können. Nimmt die Dame eventuell noch andere Medikamente ein, leidet sie vielleicht an einer Schilddrüsenunterfunktion, oder wurde zu viel Wasser im Körper eingelagert? Die meisten Frauen, welche an Gewicht zugenommen haben, erklären, dass sie nicht mehr Nahrung zu sich genommen haben als vorher. Somit kommt auch ein verlangsamter Stoffwechsel oder eine Veränderung des gesamten Hormonhaushaltes in Betracht.

All dies kann während der Einnahme von Pillen ausgelöst werden oder tritt dann verstärkt zum Vorschein. Diese Anzeichen und Symptome müssen vom Arzt abgeklärt werden. Ein Bluttest kann dabei hilfreich sein, vor allem dann, wenn bereits das Präparat gewechselt wurde und keine Veränderung eingetreten ist.

Natürlich möchte keine Frau zunehmen. Vor allem dann nicht, wenn sie mit ihrem Gewicht rund um zufrieden und glücklich ist. Viele lehnen auf Grund dessen die Einnahme von oralen Verhütungsmethoden direkt ab. Sicherlich eignen sich die konzentrierten Hormone auch nicht für jeden Frauentyp. Alternativen gibt es viele auf dem Markt, welche ebenfalls alle ihre eigenen Vor- und Nachteile haben. Die Temperaturmessmethode, beispielsweise zeigt an, an welchen Tagen man verhüten sollte. Nach dem gleichen Prinzip funktionieren Urintests, welche anhand von Teststreifen, die mit Urin der Frau getränkt werden, anzeigen, in welcher Phase des monatlichen Zyklus sie sich befindet. Daraus ergibt sich dann die Antwort, ob verhütet werden sollte oder nicht. Die klassische Variante sind Kondome, welche neben der Pille und der Spirale die weit verbreitetste Verhütungsmittel sind. Die Spirale hingegen wird vom Arzt eingesetzt und hält über mehrere Monate. Das gleiche gilt für ein Hormon getränktes Stäbchen, das man sich vom Arzt unter die Haut im Oberarm implantieren lassen kann. Sehr populär und immer beliebter ist die so genannte 3 Monatsspritze. Sie soll ganze 3 Monate am Stück für zuverlässigen Schutz vor Schwangerschaft bieten. Außer Kondomen schützt jedoch keine der genannten Verhütungsmittel vor der Ansteckung von Geschlechtskrankheiten.

Äußere Faktoren können ebenfalls eine Rolle spielen, dass man an Gewicht zugenommen hat, wie zum Beispiel Stress in der Arbeit, Spannungen in der Beziehung oder ein unregelmäßiger Tages- und Essrhytmus. Doch häufig liegt es tatsächlich an einer Unverträglichkeit der entsprechenden Pille.

Um für sich das passende Verhütungsmittel zu finden, ist ein Gespräch mit dem Arzt immer ratsam. Dieser kennt den Körper seiner Patientin und kann mit hilfreichen Antworten zur Seite stehen.