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Abnehmen am Bauch

Eine Gewichtszunahme äußert sich vor allem an Bauch, Oberschenkeln und Hüfte. Doch gerade diese Pfunde sind schwer wieder los zu werden. Durch übliches Training lassen sich die Fettpolster meist nicht bekämpfen, doch mit speziellen Kraftübungen können Sie jede Problemzone in den Griff bekommen und am Bauch schnell abnehmen. Neben Sport spielt auch die bewusste Ernährung eine wichtige Rolle und kann unterstützend sehr hilfreich sein.

Die Funktion des Stoffwechsels

Wenn der Körper zu viel Energie zugeführt bekommt, als er verbraucht, speichert er diese in Fettpolstern. Bei Männern geschieht dies in erster Linie am Bauch, bei Frauen verteilen sich diese über Bauch, Beine und Po. Das Gewicht beginnt sich also von der Mitte des Körpers zu verteilen. Um dies zu verhindern muss zum einen auf den Energiebedarf und zum anderen an die Bewegung geachtet werden. Auch wer bereits an diesen Zonen zugenommen hat, kann dem nur mit Bewegung und Reduzierung der energiereichen Ernährung entgegen angehen. Die Art der Bewegung ist zunächst einmal egal. Es spielt keine Rolle welche Sportart Sie betreiben oder wie Sie sich bewegen. Wichtig ist nur, dass der gesamte Körper in Gang gebracht wird und Sie eine gewisse Anstrengung verspüren. Durch diese Auslastung kommt Ihre Verdauung und Ihr Stoffwechsel in Fahrt und kann die Nahrung viel besser verarbeiten und auch verbrennen. Gewöhnen Sie sich also zunächst ein Mindestmaß an Bewegung an. Laufen, Schwimmen, Aerobic oder Tennis sind gute Beispiele für geeignete Sportarten. Versuchen Sie Spaß bei der Bewegung zu haben, vielleicht ist auch ein Tanzkurs das Richtige für Sie. Idealerweise sollten Sie dabei Ihren gesamten Körper bewegen können und auch ins Schwitzen kommen. Dies ist natürlich kein Voraussetzung, wichtig ist lediglich, dass Sie sich ganzkörperlich bewegen und Ihren Organismus zum Arbeiten bringen.

Gezielte Übungen für Bauch, Oberschenkel und Hüfte

Zur Fettverbrennung im Hüftbereich gibt es viele spezielle Übungen, die durch gezielte Wirkung die Pfunde purzeln lassen. Die klassischen Sit-Ups haben zwar eine gute Wirkung auf die Bauchmuskulatur, dennoch sind sie auf Dauer nicht zu empfehlen, weil sie die Wirbelsäule schädigen können und die Beckenmuskulatur stärker beanspruchen als die des Bauches.
Eine sehr ähnliche und ungefährlichere Übung ist das Bauchpressen, welche die obere Bauchmuskulatur trainiert.

Legen Sie sich dazu auf den Rücken, winkeln Sie Ihre Beine an und stellen Sie Ihre Füße hüftbreit auf den Boden. Drücken Sie nun Ihre gesamte Wirbelsäule so durch, dass sie auf dem Boden aufliegt. Nun können Sie Ihren Kopf mit Oberkörper leicht anheben. Sie können Ihre Arme hinter den Kopf geben oder in Richtung Knie halten. Wichtig ist nur, dass Sie versuchen sich mit Hilfe Ihrer Bauchmuskeln hoch zu ziehen. Lassen Sie Ihren unteren Rücken dabei stets auf dem Boden und ziehen Sie sich nicht ganz hoch. Sobald Sie die Anspannung spüren verharren sie für etwa zehn Sekunden in der Position und lehnen Sie sich dann wieder langsam zurück. Wiederholen Sie diesen Vorgang mindestens drei Mal.

Eine weitere Übung, die sehr effektiv und auch sehr anstrengend ist, heißt Beinheben und trainiert die untere Bauchmuskulatur.

Legen Sie sich dazu lang auf den Rücken. Legen Sie Ihre Arme neben den Körper und ziehen Sie langsam die Oberschenkel an den Bauch und strecken Sie sie wieder langsam auf den Boden. Abgewandelt können Sie auch beide Beine oder nur ein Bein gerade anheben und gestreckt soweit heben wie Sie können. Auch hier sollten Sie es wieder langsam auf den Boden legen. Versuchen Sie all die Kraft aus den Bauchmuskeln zu nehmen.

Diese Übungen bauen effektiv Bauchmuskeln auf. Doch seien Sie nicht enttäuscht, wenn Sie nach einigen Wochen noch keine Ergebnisse sehen können. Ihre Bauchmuskeln haben sich bei täglicher Übung definitiv gestärkt, doch mehr ist nicht geschehen. Der Körper ist nämlich so konzipiert, dass er bei Anstrengung erst Muskelmasse aufbaut und dann Fett verbrennt. Um sichtbare Erfolg zu verbuchen, müssen Sie also tapfer bleiben und zusätzlich Fett verbrennen. Dafür eignet sich eine allgemeine Fitness, die Ihren gesamten Körper zum Schwitzen bringt. Am besten üben Sie diese Übungen, nachdem Sie sich aufgewärmt haben und Ihr Körper bereits am Arbeiten ist. So kann er besser auf die Fettverbrennung eingehen. Wenn Sie sich eine geeignete Sportart gesucht haben und zusätzlich diese Übungen durchführen, haben Sie doppelt vorgesorgt und werden bald erste Erfolge sehen können.

Für Ihre Oberschenkel sind fast alle Sportarten mit viel Bewegung ideal. Radfahren, Laufen, Schwimmen oder Wandern sind nur einige, die in Frage kommen. Ein einfaches und schnelles Training zwischen durch ist das Treppen steigen. Gewöhnen Sie sich doch auf Rolltreppen und Fahrstühle zu verzichten und statt dessen eine Treppe zu nehmen. So können Sie auch im Alltag ein wenig Fettverbrennung betreiben.

Eine leichte Übung zur Festigung der Hüfte und der seitlichen Beinmuskulatur hilft zusätzlich. Dazu benötigen Sie einen Stuhl. Stellen Sie sich mit etwas Abstand neben die Lehne und stützen Sie sich mit der rechten Hand ab, während Sie das linke Bein gerade vom Körper abspreizen. Schwingen Sie es einige Male in der Luft hoch und runter und stellen Sie es dann langsam wieder ab. Wiederholen Sie dies etwa drei mal hinter einander.

Vergessen Sie nicht die Ernährung

Versuchen Sie den Energiegehalt in Ihrer Ernährung auf ein Minimum zu reduzieren. Wenn Sie vermehrt Sport treiben benötigen Sie auch mehr Energie. Ihr Körper wird anfangen diese aus den gespeicherten Fettzellen zu verwenden. Dennoch sollten Sie nicht gänzlich auf Fett und Kohlenhydrate verzichten, um keiner Schwäche zu erleiden. Bevorzugen Sie Vollkornprodukte sowie pflanzliche Öle. Der Hauptbestandteil Ihrer Ernährung sollte bei Gemüse und Obst liegen. Bestimmte Lebensmittel wie etwa die Ananas sind wahr Fettverbrenner und können Ihr Fitnessprogramm unterstützen. Fruchtcocktails sind süß und gehaltvolle Vitaminbomben. Gewöhnen Sie sich an die gesunde Rohkost und bringen Sie Ihre Verdauung durch Kräuter und Gewürze in Schwung.