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Reis Diät – eine salz- und fettlose Ernährung

Einen Gewichtsverlust von bis zu acht Kilogramm in nur einer Woche: Das verspricht das Abnehmen mit der so genannten Reisdiät. Doch kann die bekannte Crashdiät auch wirklich das halten, was sie zahlreichen Frauen (und Männern) verspricht? Was sollte man beim Diäten beachten? Und welche Vor- und Nachteile gibt es?

Die Reisdiät baut auf einer salz- und fettlosen Ernährung auf. Diese bringt den Körper während des Fastens nicht nur dazu sich zu entwässern, sondern auch dazu, auf die eigenen Fettreserven zurückzugreifen, um sich mit Nährstoffen und Fett zu versorgen. Die zusätzliche Fettverbrennung, auf die bei den meisten anderen Crashdiäten nicht gezielt wird, ist es, was den sehr hohen Gewichtsverlust ermöglicht. Und dieser stellt wohl auch den größten Vorteil der Reis Diät dar, denn andere Crashdiäten – etwa die Apfel- order Kartoffeldiät – versprechen mit rund fünf Kilogramm, die verloren werden können, nur etwas mehr als die Hälfte an möglichem Gewichtsverlust.

Zudem erlaubt die Reis Diät den Zusatz von Früchten und kalorienarmen Getränken wie Tee oder Cola light. Somit fällt die Reis Diät nicht ganz so eintönig aus, wie beispielsweise die Apfeldiät, bei der wirklich nur Äpfel verzehrt werden dürfen. Und: Sie macht satt und bringt den Körper dennoch dazu, mit weniger Nahrung auszukommen. Daran gewöhnt der Körper sich während der Diätdauer und „verlangt“ oft auch später weniger, um satt zu werden. Daher ist die Reisdiät ein guter Weg, um entweder schnell ein paar Kilos zu verlieren – sowie um eine Ernährungsumstellung oder eine gewöhnliche Diät einzuleiten.

Eine Langzeitdiätlösung ist die Reisdiät aber nicht. Während der Diätdauer kommt es meistens schon zu leichteren Mangelerscheinungen, die der Körper auch durch die Verbrennung seiner Reserven nicht vermeiden kann. So sind bereits inmitten der Diät Müdigkeit, Ermattung, Lustlosigkeit, Konzentrationsschwächen und auch Kopfschmerzen mögliche „Nebenwirkungen“. Wird die Reis Diät länger als zwei Wochen am Stück durchgeführt, würden sich diese Mangelerscheinungen sehr wahrscheinlich verstärken und eventuelle Spätfolgen verursachen.

Außerdem wird durch den sehr geringen Salzgehalt der Reisdiät das Durstgefühl des Körpers gesenkt, wodurch Diätende oftmals besonders in der Anfangsphase zuwenig Flüssigkeit zu sich nehmen. Die Dehydration führt zu weiteren oder verstärkten Beschwerden, etwa Kopfschmerzen und Müdigkeit, und kann bei längerer Diätdauer ebenfalls schädlich sein. Ein weiterer Nachteil ist die Eintönigkeit der Reis Diät. Obwohl neben dem Hauptnahrungsmittel Reis auch Früchte verzehrt werden dürfen, ist die erlaubte Menge nur so gering, dass die Abwechslung trotzdem ausbleibt. Folgen könnten eine spätere Abneigung gegen Reis und Reisprodukte sein, oder ein verfrühter Abbruch der Reisdiät.