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Abnehmen mit Crash Diät – Tipps und Anleitung

Eine Crash Diät verspricht vor allem ein schnelles Abnehmen. Damit eignet sie sich vor allem dann, wenn in kurzer Zeit möglichst viele Pfunde schwinden sollen. Doch kann das wirklich gesund sein? Welche Crash Diäten gibt es? Und welche Vor- und Nachteile haben sie? Einige Tipps und eine Anleitung finden sie hier.

Es gibt verschiedene Crash Diäten. Die bekanntesten sind zurzeit die Apfel-, Reis- und Kartoffeldiät. So wie jede Diät verschiedene Ziele verspricht, kann sie aber auch ihre eigenen Vor- und Nachteile anbieten.

Der größte Vorteil der Crash Diät, egal für welche man sich entscheidet, ist das sehr schnelle Abnehmen. Mit einer Crash Diät kann man nicht selten innerhalb von einer Woche bis zu fünf Kilo abnehmen – manchmal unter Umständen sogar etwas mehr. Denn die Crash Diät bringt den Körper nicht nur dazu sich zu entwässern, sondern in den meisten Fällen auch dazu, auf seine eigenen Fettreserven zurückzugreifen.

Der Trick bei der Crash Diät ist dabei meistens der Entzug: Bei der Reisdiät fehlt es dem Körper zum Beispiel an Salz und Fett. Beides lässt sich jedoch sehr schnell aus den eigenen Fettpolstern gewinnen und der Körper greift auf diese zurück, um die fehlenden Nährstoffe zu gewinnen. Etwas anders sieht es bei der Apfeldiät aus. Hier wird der Körper nur, aufgrund des hohen Kaliumgehalts der Äpfel, entwässert. Allerdings gewöhnt der Körper sich in der eher spärlichen Phase der Crash Diät daran, mit weniger Nahrung auszukommen. Somit stellt diese Diät eine gute Einleitung in eine Ernährungsumstellung oder eine normale Diät dar.

Leider verwandeln sich die Vorteile auf den zweiten Blick zum Teil auch in Nachteile. Denn aufgrund der sehr eintönigen Ernährung eignet sich die Crash Diät wirklich nur für einen kurzen Zeitraum. Ansonsten könnte der Nährstoffmangel schwerwiegende, gesundheitliche Folgen haben. Doch auch so macht sich die Crash Diät schnell mit anhaltender Müdigkeit, mangelnder Konzentration und Kopfschmerzen bemerkbar. Einzige Ausnahme stellte die Kartoffeldiät dar, bei der auch andere Dinge wie Quark und Kräuter mitverzehrt werden dürfen. Da der Nährstoffmangel hier eher gering ist, sind die Begleiterscheinungen minimal und es spricht nichts gegen eine etwas längere Diätdauer.

Trotzdem ist jede der Diäten auf lange Sicht geschmacklich sehr eintönig. Heißhungerattacken auf andere Speisen und spätere Abneigungen gegen das, der Diät zugrunde liegende, Nahrungsmittel könnten ebenso die Folge sein, wie ein verfrühter Diätabbruch. Hinzu kommt, dass sich die Reisdiät wegen des sehr geringen Salzgehaltes negativ auf das Durstgefühl auswirkt und eine Dehydration die Folge sein könnte. Hier ist also besonders in den ersten Tagen viel Vorsicht geboten.